Gustav kämpft sich über die Pisten des Kongo

"Nur ein Fusspfad windet sich durch das verwunschene Dickicht. Der Regen hat aufgehört. Hin und wieder können wir den blauen Himmel erspähen. Einzelne Sonnenstrahlen durchdringen das dichte Laubdach und zaubern tanzende Lichtpunkte auf den Waldboden. Die Erde dampft und wir fühlen uns wie Eindringlinge in einen fremden Organismus. Das häufige Aussteigen, um Äste zu sägen oder Dornenbüsche zu schneiden wird zu einem monotonen Rhythmus. Die dichte Vegetation erscheint uns wie eine grüne, endlose Waschstrasse. Wir müssen die Spiegel abmontieren. Alles, was über den Wagen heraussteht, wird abgerissen. Selbst die Antenne verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Der bisher noch ansehnliche Fahrzeuglack bekommt ein naturalistisches Streifenmuster eingeritzt. Gustav leidet. Und wir mit ihm."

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