"Erfahrung Afrika"(2)

Das Buch vom

Zebrastreifen Verlag

Senegal / Guinea

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Folgt der Reisende dem Atlantik nach Süden, trifft er am Senegal Fluss zum ersten Mal auf Afrika. Schwarzafrika. Rhytmische Musik und exotische Düfte sind schon über den mächtigen Fluss hinweg zu vernehmen. Wie einer unbändigen Brandung ausgesetzt, umspült uns das Lebensgefühl Afrikas. Für den Neuankömmling ist der Senegal eine ernste Bewährungsprobe; ungestüm wird er mit einem neuen Kulturkreis konfrontiert. Aber nach einer Zeit der Eingewöhnung wird jeder sein Herz an dieses Land im Westen Afrikas verlieren. Guinea hingegen bietet kein so homogenes Bild wie Senegal. Nach jahrzehntelanger, politischer Isolierung findet sich der Reisende zwischen ursprünglichen Dorfgemeinschaften und entwurzelten Flüchtlingen aus den Bürgerkriegen der Nachbarländer wieder. Aber gerade diese Unberechenbarkeit der Eindrücke machen Guinea zu einem der afrikanischsten Länder des Kontinents.

Wir atmen auf, fühlen uns befreit, in einem neuen Land, mit neuen Perspektiven. Die Landschaft ändert sich dramatisch. Die Wüste kehrt auch ausserhalb des Flusstals nicht wieder zurück. Die Gegend ist zwar trocken, aber abwechslungsreich bewachsen. Der Vogelpark von Djoudj ist unser erster Tierpark in Afrika. Es gibt zwar keinen Campingplatz, aber wir dürfen an einer privaten Hotelanlage zelten. Im Schatten einiger Bäume ruhen wir uns aus, bereiten das Abendessen und verspüren erstmals den Zauber einer Afrikareise. Die drückende Hitze des Tages schwindet, woraufhin eine Vielzahl von Tierstimmen unser Gespräch übertönt. „Bei dem Krach kann doch niemand schlafen!" Diese Nacht schlafen wir tief, fest und ... zufrieden.

 

Pelikan in Djoudj>

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Senegal, Pelikan im N.P. Djoudj

Langsam rollen wir nach Dakar hinein. In Yoff, einem Vorort der Stadt, beziehen wir direkt am Strand ein schönes Zimmer in einem Campment. Das Treiben auf dem Strand ist eine Pracht. Rund dreissig farbenfrohe Pirogen sind am Wasser aufgereiht. Während einige Boote repariert oder gestrichen werden, bereiten sich die meisten Männer für den Abend vor, sortieren Netze, Lampen und Ausrüstung. Die Offenheit der Menschen ist eine neue Erfahrung für uns.

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Im Gegensatz zu Nordafrika fühlen wir uns zwischen all den andersfarbigen Menschen uneingeschränkt wohl. Wir dürfen trotz unserer weissen Haut in die Menge eintauchen und werden eingeladen, dem uns fremden Lebensrhythmus zu folgen. Unbehelligt von aufdringlichen "Touristenjägern" dürfen wir als unbeachteter Teil des Strandlebens erstmals die Empfindungen der einheimischen Menschen, den Puls Afrikas spüren.

Am Strand von Yoff

Markt in Dakar

Markt in Dakar

Markt in Dakar

Aber nicht nur die stille Integration in die fremde Gesellschaft, auch das Verhältnis zwischen Männern und Frauen gefällt uns in Yoff deutlich besser als bei den Arabern, wo die Frauen untertänig arbeiten und die Männer den halben Tag faul im Teehaus liegen. Die Frauen im Senegal sind stolz und selbstbewusst. Sie kleiden sich bunt und phantasievoll. Sobald es ihre Haushaltskasse erlaubt, putzen sie sich heraus. Gerade ihre Frisuren lassen uns immer wieder staunen. Kreationen, die man sich in Europa wohl überhaupt nicht vorstellen könnte. Die Haare werden geflochten, geknotet, mit künstlichem Haar ergänzt und in den ausgefallensten Farben getönt. Und das, obwohl auch Senegal ein islamisches Land ist.

Mit dem strenggläubigen Fundamentalismus Arabiens können die Menschen hier aber nichts anfangen. Das fröhliche und emsige Treiben fasziniert uns. Während die Familien der Fischer lautstark ihren Fang anpreisen, findet oberhalb des Strandes ein immerwährendes Fussballspiel statt. Die Kinder spielen am Wasser und graben den Sand auf der Suche nach verlorenen Münzen um. Wir wandern den Strand entlang, besuchen kleine Märkte und bestaunen die vielfältigen Auslagen. Die Marktfrauen stehen lachend und schwatzend an ihren bunten Ständen und bereiten nebenher in kleinen Kesseln das Essen für die Familie. Der Duft von frittiertem Fisch und gekochtem Gemüse mischt sich mit der salzigen Meeresluft und animiert uns, essen zu gehen.

Palmen am Strand von Djiffer

Palmen am Strand von Djiffer

Einhundertzehn Kilometer südlich des Cap Vert liegt die "Petit côte". Das Campment Fanga in der Ortschaft Djiffer ist ein Projekt zur Stärkung der kommunalen Finanzen. Mit Entwicklungshilfe wurde dieses Projekt des "tourisme integré" geschaffen. Zu gut deutsch: Urlaub auf dem Dorf. Die Einnahmen aus dem Tourismus kommen dem ganzen Dorf zugute. Schule, Brunnen oder andere Massnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur können damit finanziert werden. Das Camp ist sehr gepflegt. Die Frauen von Djiffer halten die Anlage gut in Schuss. Die niedrigen Bungalows ähneln etwas den Hütten im Dorf. Das dichte Strohdach reicht fast bis zum Boden herab. Die Lehmwände sind weiss getüncht. Gebückt treten wir in den kleinen Raum ein. Es ist angenehm kühl hier. Das Campment liegt ausserhalb des noch ursprünglichen Fischerdorfs. Somit sind Touristen und Einheimische etwas getrennt, was aber kein Nachteil ist. Wir sind jederzeit im Dorf willkommen und freuen uns, völlig ungezwungen die Atmosphäre des Dorfes geniessen zu können. Viele Hütten sind aus Palmblättern und Holz gefertigt. Das hässliche Wellblech, wie wir es in den meisten anderen Orten sahen, gibt es hier nicht. Das Leben scheint intakt, wir geniessen ruhige Tage an dem tadellosen Sandstrand und sind dementsprechend erstaunt, als eines Morgens die älteren Frauen des Dorfs einen Demonstrationszug vor die Hütte des Campmentleiters veranstalten. Singend und tanzend bewegen sie sich rhythmisch, hüftschwingend und stampfend durch das Lager.

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Der fette, selbstgefällige Verwalter will erst gar nicht aus seiner Hütte kommen, er ahnt wohl, was ihn draussen erwartet. Die Frauen sind in ihren bunten Tüchern prächtig gekleidet und verschaffen sich mit ohrenbetäubenden "Klick" - Lauten und forschen Parolen lauthals Aufmerksamkeit. Um die Hütte des Verwalters herum setzen sie sich auf den Boden und warten, bis eine Abordnung von drei Frauen die Hütte betreten darf. Soweit wir verstehen können, vermuten sie Unregelmässigkeiten bei den Abrechnungen des Campments. Wundern würde uns das nicht; der schmierbäuchige Senegalese entspricht genau unseren Vorstellungen eines korrupten, selbstgefälligen Beamten. Zumindest wehren sich die Frauen gegen seine Betrügereien. Ein kleiner Hoffnungsschimmer. Von ihren Männern ist allerdings nichts zu sehen.

Palme

Urlaubsidyll

N.P. Niokolo Koba

Im Park Niokolo-Koba

Die anhaltende Magenverstimmung entkräftet uns. Die Hitze setzt uns zu. Die Tse-Tse Fliegen wollen uns fressen. Und andere Tiere gibt es nicht zu sehen. Wir sitzen wieder missgelaunt und streitsüchtig im Wagen. "Riecht es nicht nach Diesel?" Jetzt fängt auch noch der Wagen an, Probleme zu bereiten. Das aus Gummi

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gefertigte Endstück der Dieselrückführung ist durchgescheuert. Die Einspritzpumpe bläst einen Teil des Diesels in den Motorraum. „Schöne Bescherung. Aber keine Panik!" Wir haben das passende Ersatzteil dabei. Bereits nach einer Stunde habe ich die kleine Gummitülle in der unendlichen Auswahl aller möglichen Ersatzteilbehälter gefunden. Nach einem Heisswasser-bad muss das neue Gummistück nur auf einen Dorn an der letzten Einspritzdüse gestossen werden. Das Teil biegt und windet sich, um mir Sekundenbruchteile später in hohem Bogen aus den Fingern zu springen. Es verschwindet auf Nimmerwiedersehen in den unergründlichen Tiefen des Motorraums. Nach zwei Stunden Suche bastele ich aus restlichem Überlaufschlauch einen notdürftigen Ersatz, damit wir überhaupt weiter kommen. "Wir brauchen etwas Erholung, eine schöne Unterkunft zum Aufatmen." Durch dichte Bambushaine und über tief zerfurchte Pisten verlassen wir den Park und kehren an der Strasse nach Kédougou auf einer, von einem französischen Ehepaar geführten, Jagdranch ein. Hier könnten wir einen Bungalow zu beziehen und uns die Vorzüge einer Vollpension zu gönnen. Wachtelspiesschen zur Vorspeise, ein edler Fisch als Hauptgericht, dann Obst und eine Nachspeise. Dieses Abendessen bietet die erhoffte Wohltat.

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Die Ausreise aus dem Senegal erfolgt vorbildlich. Auf einer engen und zerfahrenen Lateritpiste dauert es über eine Stunde bis zum guineischen Posten. Die Grenzgebäude sind verfallen und verkommen. Der Wind treibt roten Staub durch den verlassenen Posten. Einige lose Wellblechbretter klappern an den Gebäuden und nur eine zerfetzte, alte Fahne gibt den Anschein von Leben an diesem unwirtlichen Ort. Ich mache mich auf die Suche nach den verantwortlichen Würdenträgern. In einer düsteren Baracke ist die Polizei untergebracht. Auf dem wurmstichigen Tisch liegt eine zerfledderte Kladde mit Vermerken über Ein- und Ausreisen. Der wachhabende Gendarm taucht zwar erst nach einer Viertelstunde auf und ist über die Störung recht ungehalten, erledigt aber korrekt unsere Formalitäten. Beim Zoll sieht das schon etwas anders aus. Der vergammelte Zöllner versucht möglichst lässig zu wirken. Zwischen den zum Platzen gespannten Hemdknöpfen sucht sein schwabbeliger Bauch den Weg zum Tageslicht. Der Dicke liegt schwitzend hinter seinem Schreibtisch und reckt mir seine löcherigen Stiefel entgegen. Ich trete in seinen Dunstkreis vor und bitte um Abfertigung und Stempelung des Carnets. Mit unendlicher Geduld und in zeitlupenähnlicher Geschwindigkeit nimmt er unsere Dokumente entgegen und blättert langsam die Seiten durch. Er stempelt das Dokument ab! Ein grober Fehler, denn jetzt bin ich mir sicher, etwaige Schmiergeldforderungen recht lang zurückweisen zu können. Der Zöllner tastet sich vor und beginnt eine Unterhaltung. Ich bedeute ihm, dass ich Französisch leider nur in Bruchstücken verstehe. "Al-le-mand!" stammelnd, weise ich mit dem Finger auf mich, wobei ich den Mund zu einem Lächeln verziehe. Mein Gegenüber nimmt sich besondere Mühe, sucht einfache Wörter und erzählt mir die Geschichte eines Schafs auf der grünen Wiese, das gefüttert werden will. "Non compris?"

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Er bietet mir einen gebrechlichen Stuhl an und nimmt einen erneuten Anlauf, mir sein Anliegen zu erklären. Ich verstehe natürlich überhaupt nicht, was er eigentlich von mir will. Ein einheimischer Lkw-Fahrer kommt in den Raum, schiebt dem Zöllner etwas Geld zu und verschwindet wieder. Nochmals versucht der Beamte, mir seine Geschichte zu erklären. Mal schauen, wie lange er das durchhält. "Entschuldigung, aber ich verstehe immer noch nicht." Endlich lässt sich der Fettsack dazu hinreissen, mir unverblümt zu sagen, was er will. Er nimmt seine gesammelten Englisch-Kenntnisse zusammen. "Give me money. You - pay - me!" "Warum haben Sie das nicht gleich gesagt?", frage ich ihn, stehe auf, drücke ihm eine 5 US-$ Note in die Hand, schnappe mein Carnet und hinterlasse eine verdutzt dreinschauende, korrupte Amtsperson.

Fähre in Guinea

Flussfähre in Guinea

Regenwald in Guinea

Morgennebel im Regenwald Guineas

Eingebettet in Nebelschwaden, erwacht die Natur zu einem neuen Tag. Nur mühsam durchdringt das Licht der Sonne den Wasserdampf und färbt dabei das Tal orangerot. Wir frühstücken am Rand der Piste und setzen ausgeruht unsere Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft fort. Die Stadt Labé erschüttert uns. Hier scheinen Steinzeit und Neuzeit kollidiert zu sein. Wir kreuzen durch ein Trümmerfeld. Müll, Dreck und Schrott liegen zwischen den erbärmlichen Hütten. Die Märkte quellen mit importierten Billigwaren über und erwecken in den Menschen Konsumgelüste, denen sie nicht standhalten können, die sie aber auch nicht bezahlen können. In einem kleinen Krämerladen kann ich Geld tauschen. Der buckelige Libanese verspricht mir Rabatt, wenn ich bei ihm einkaufe; aber aus seinem Sortiment kann ich nichts gebrauchen. Zigaretten, Alkoholika, Dosenbier, Bluejeans und Sonnenbrillen entsprechen nicht unseren Bedürfnissen. Auf dem Markt kann ich zumindest Gemüse erstehen.

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Dabei bin ich als Mann alleine unter den einheimischen Frauen, die mehr tratschend als einkaufend die Gänge in den schmalen Marktgassen blockieren. Nachdem wir frisches Brot gefunden haben, verlassen wir die Stadt bereits wieder. Abseits der Hauptstrasse fahren wir durch Kaffeeplantagen, bis die Piste erneut in die Berge aufsteigt. Die ursprüngliche Vegetation kehrt zurück, und auf einem kargen Hochplateau finden wir eine schöne Stelle für die Nacht. Bis zur Dämmerung geniessen wir den Panoramablick auf das umliegende Wetterleuchten. Dieser Platz lädt zum Verweilen ein. Ein Dorf ist nicht zu sehen. „Ein Tag Ruhe täte uns gut." Wir fangen mit den Händen die ersten Regentropfen seit Marokko auf und freuen uns, hier zu sein.

Fernstrasse in Guinea

Guinesische Fernstrasse

In Kissidougou wollen wir ein Hotel suchen. Erst in der Stadt begreifen wir, dass hier die Sammelstelle für Flüchtlinge aus dem vom Bürgerkrieg zerstörten Sierra Leone liegt. Die Stadt versinkt in Menschenmassen, die entlang der Hauptstrasse auf eine bessere Zukunft hoffen. Daran hatten wir nicht gedacht. Wir wussten natürlich, dass in Sierra Leone und im benachbarten Liberia Bürgerkriege herrschen, aber wohin die Flüchtlingsströme gegangen sind, darüber haben wir uns keine Gedanken gemacht. Hier - zwischen das Elend der Flüchtlinge - gehören Touristen nicht hin. "

Flüchtlinge in Guinea

Flüchtlingssiedlungen an der Strasse

Also möglichst schnell weiter zur Elfenbeinküste." Anhalten können wir ohnehin nicht. "Weisse Menschen in einem Auto haben immer etwas zu verteilen", lernen wir sehr bald, als wir von einer Gruppe Menschen förmlich überrannt werden.

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Dass wir nicht dem UNHCR oder dem Roten Kreuz angehören, versteht keiner. Wir sind weiss, sitzen in einem Auto, dementsprechend sollen wir etwas verteilen. Aber nicht nur die Hilfsorganisationen spenden kräftig Nahrungsmittel, Bekleidung, Zelte, Baustoffe und weitere Hilfsgüter. Wir beobachten den Vertreter eines Tabakproduzenten, der aus seinem mit Werbung bemalten Wagen heraus Zigaretten selbst an die kleinsten Kinder verteilt. "Deshalb werden wir nicht mehr nach "cadeaux", sondern nach "cigarettes" gefragt!"

An der Strasse nach Macenta reiht sich ein Flüchtlingsdorf an das nächste. Das UNHCR ist in für uns bisher unvorstellbarer Stärke vertreten: Autos, Lkw, Zelte, Krankenhäuser und Versorgungseinrichtungen. Ein Heer von Mitarbeitern ist für die Flüchtlinge da und organisiert deren (Über-)leben. Was uns aber irritiert, sind die kleinen Dörfer der Einheimischen, die zwischen den Flüchtlingscamps liegen. Dort gibt es keine Schulen und keine Krankenhäuser. Das Wasser muss aus dem verschmutzten Fluss geholt werden und die Strohhütten sind bei weitem nicht so wetterfest, wie die mit den blauen UNHCR-Planen gedeckten Steingebäude in den Flüchtlingslagern. Diese Plastikplanen finden wir auch noch später immer wieder, weitab aller Flüchtlingsströme. Sie sind eine begehrte Tauschware; ebenso wie die Maisdosen aus den USA oder die Sardinen der EG, die es in jedem Laden zu kaufen gibt. Trotz der dicken Aufschrift "Hilfsgüter: Verkauf verboten." Mit diesen Waren lässt sich ein glänzendes Geschäft betreiben. Das Flüchtlingselend ist "big business".

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