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Nach
der Transafrikareise
zieht uns die erste Fahrt im neuen Gefährt in
den hohen
Norden. Da Bett, Tisch und Kochmöglichkeit nun unter
einem Dach zusammengefasst sind, lassen wir uns auch von
düsteren Wetterprognosen nicht abhalten und starten von Luzern
nahezu auf der Ideallinie nach Norden. Begleitet
von der Hoffnung, dass
die kleine Standheizung uns vor zu herben Temperaturen schon
schützen wird.
Auch
vor dem Weg nach Norden macht der Fortschritt nicht halt. Musste man
bis anhin ein Fährschiff bemühen, um nach Skandinavien zu
gelangen, bringt ein neues Wunderwerk der Technik (und der
Finanzierung) den Reisenden trockenen Fusses von Dänemark nach
Schweden. Die Brücke über den Öresund ist die
längste Schrägseilbrücke der Welt und soll sich aus
den Mautgebühren der nächsten 50 Jahre bezahlen. |
1) |
Joly
hatte Norwegen noch nie besucht und mich reizte ein erneuter Besuch
des Fjordlandes. Des für mich reizvollsten Teils Norwegens.
Praktisch gedacht verbinden wir die Reise mit einer ausgiebigen
Prüfung des neu aufgebauten Hubdaches und insbesondere seiner Wasserdichtheit.
Kaum
nach Schweden eingereist, präsentiert sich das Wetter aber von
seiner lieblichsten, mittsommernächtlichen Seite. Sonne,
Wärme und ein lauer Wind, der die Mücken beschäftigt
begleiten uns in den ersten Tagen. Nach der schnellen Anreise
über Autobahnen und Schnellstrassen wollen wir erst einmal das
Tempo aus dem Urlaub nehmen und verbringen einen schönen
Wandertag am Värnern-See. Kunstvolle Briefkastensammlungen und
gediegene Holzhäuser regen in der weitläufigen Landschaft
unsere Fantasie in Gang: "hier könnten wir es auch aushalten." |