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Von der Südspitze des Erg Tiffernine nach Amguid |
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An der Südspitze des Erg Tiffernine wenden wir uns nach Nordwesten und umfahren die grossen, roten Dünen. Das ist gar nicht so einfach. Immer wieder verlieren sich die Spuren in einem unübersichtlichen Dünenfeld. Bald findet sich die alte Piste und wir werden über steile und schroffe Felsen am Hauptkamm der Dünen entlang geführt. War die Landschaft bislang schon atemberaubend, wird sie hier nahezu unglaublich. Später finden wir ein kleines Sicheldünenfeld, das sich als einer der schönsten Übernachtungsplätze herausstellt. Mit etwas Sucherei finden wir am nächsten Morgen den Abstieg aus dieser Ebene und finden bald den Brunnen Hassi Tiskerine. Der Weg führt durch wilde Schluchten in den Bergen und bleibt zumeist auf Richtung Amguid gerichtet. Auch hier ist die Landschaft schön, der Erg Tiffernine ist aber eine Welt für sich.
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Wegbeschreibung: 1. Tag Erg Tiffernine (Westseite) - Richtung Amguid (alte Gräberpiste ist oft gut zu erkennen, wir entfernen uns von den Dünen des Erg Tiffernine, 200km) Wir behalten die Richtung NordWest in deutlichem Abstand zum Erg Tiffernine bei. Im Verlauf stossen wir auf mehrere Grüngürtel, bei denen wir immer wieder Passagen zur Querung suchen müssen. Unzweifelhaft hat es hier vor nicht allzu langer Zeit geregnet und die jetzt wieder trockenen Bachläufe sehr stark aufgeweicht. Nach etwas Sucherei finden wir einen Abstieg von der Ebene, die wir nun längere Zeit durchfahren haben. Wir fahren in ein Qued und müssen den meisten Spuren folgend bald nach rechts abbiegen. Kurz darauf stossen wir auf den Brunnen Hassi Ntsel. Während unserer Anwesenheit sehen wir keine Menschen oder Tiere. Das Wasser in ca. 8 Meter Tiefe erscheint klar. Zum schöpfen muss man aber einen eigenen Behälter herablassen. In der Umgegend liegen viele Gräber und etliche grüne, schattige Pflanzen. Wir folgen der Piste unter der Akazie entlang und wechseln auf steinigen Untergrund. Es geht über eine kleine Anhöhe. Die Piste schwenkt nach Westen und wir steigen in ein weiteres Tal ein. Wir folgen der gut sichtbaren Piste bis zum Ende des Oued Assamine. Es folgt eine steinige Auffahrt und bald eine noch steilere Rampe mit gröberen, aber gut zu meisternden Stufen. Ziemlich erschöpft lagern wir spät am Tag in einem Oued. 2.Tag Amguid - Garet El Djenoun (alte Gräberpiste bis Amguid, dann freie Fahrt über Reggebene, später wieder gute Piste, 250 km) Wir folgen der Piste weiter und erreichen im Verlauf des Vormittags den Scheitelpunkt des Talbogens. Wir kommen aus den Bergen und schauen auf den Erg Amguid am Horizont. Südlich sehen wir die ersten Hütten von Amguid. Wir folgen einer der vielen Pisten und fahren so weit als möglich links (östlich) und queren Amguid nur kurz. Wir sehen Polizisten in einem Fahrzeug und winken. Sie winken zurück, wir fahren weiter. Cadeau-Kinder kommen gerannt, aber wir sind schon weiter. Es geht weiter nach Süden, entlang alter Militärbaracken. Bald sind wir wieder alleine auf einer weiten Reggebene. Nach etlichen Kilometern zweigt die Piste nach Süden in Richtung des "Feldermausbergs" ab. Wir folgen dem Oued Ighargar und halten den halben Tag auf den Berg zu. Als Orientierungspunkt nehmen wir eine kleine Lücke links des Berges und halten weiter darauf zu. Den Taleinstieg zur Fahrt entlang des Garet El Djenoun finden wir problemlos. Die einzelnen Spuren bündeln sich und wir folgen der entstehenden Piste weiter nach Süden. Unser Übernachtungsplatz ist für diese Nacht wunderbar zwischen kleinen aber phantasievollen Felsformationen gelegen. |
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