Von Genua nach Hassi Bel Guebbour

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Der Parkplatz im Hafen von Genua vermittelt uns trotz des stürmischen und regnerischen Wetters ein wohliges Gefühl; sind wir doch nicht die einzigen Reisenden, die mit dem Ziel Sahara unterwegs sind. Rund 60 weitere Fahrzeuge wollen über Tunesien heraus und lassen sich von den Irritationen in Folge des 11. September nicht abhalten.

Unsere erste Überraschung ist die Fähre nach Tunis. Das Schiff ist modern und gepflegt. Auch die Kabinen sind absolut empfehlenswert. Wir haben eine schöne Überfahrt, bei der wir nur besser das Menu gebucht hätten, als eine Stunde im Selbstbedienungsrestaurant anzustehen. Die Einreise nach Tunis verläuft schnell und vorbildlich. Schnell noch Geld getauscht und wir sind auf dem Weg nach Nabeul.

Die Grenze nach Algerien passieren wir schon am nächsten Abend. Auch die Beamten in Taleb Larbi sind vollkommen freundlich und für unsere Anliegen aufgeschlossen. In nur 2,5 Stunden haben wir die Grenze überquert und schlagen uns kurz vor El Oued zur Übernachtung in die Dünen. Vor Morgengrauen geht es schon wieder weiter. So passieren wir die Orte, die für steinewerfende Kinder bekannt sind vor Sonnenaufgang und haben keinerlei Probleme. Auf dem Weg nach Süden folgt die nächste Überraschung. Zwar muss man noch bei Square Bresson ein Laisser Passer besorgen, der Konvoi durch das Gassi Touil ist mittlerweile aber entfallen. So stehen wir dreieinhalb Tage nach unserer Abfahrt in Luzern schon mitten in der Sahara.

 

 

 

Wegbeschreibung:

...sollte jeder selbst finden. Und falls nicht: bitte unbedingt zu Hause bleiben!