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Auf der Gräberpiste entlang des Erg Issaouane |
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Der Durchstieg durch den südlichen Ausläufer des Erg Issaouane ist nur ein kurzer Weg. Der Bergrücken jenseits des Dünengürtels ist deutlich zu sehen. Und dennoch ist Vorsicht geboten. Kurze, schnell aufeinander folgende Dünen gestalten die Passage tückisch und man droht bei Unachtsamkeit in einem der unzähligen Sandtrichter zu landen. Wir suchen die empfohlene Passage entlang der ehemals befestigten Piste und können den Abschnitt gut bewältigen. Dabei überraschen uns aber besonders die Passagen zwischen den Dünen, wo der Boden erbärmlich weich ist. Wir übernachten in einem wunderbar gelegenen Dünental, bevor wir die Fahrt in Richtung Gara Kanfoussa fortsetzen und die grosse Tourenschleife zuziehen. Leider frischt der Wind auf und aus einem Staubsturm entwickelt sich zusehends ein veritabler Sandsturm. Bei Hassi Tabelbalet verkriechen wir uns im dürftigen Windschatten der einzigen Palme und warten 12 Stunden auf Wetterbesserung.
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Wegbeschreibung: 1.Tag Illizi- Erg Issaouane (östl. Teil der Gräberpiste) (Piste, hin und wieder mit Wellblech, Dünenpassage) Die Piste ist durchweg gut zu erkennen. Einfach der dicksten Spur folgen. Nach rund der Hälfte der Strecke muss ein Ausläufer des Oued Issaouane gequert werden. Die Umfahrung beträgt ansonsten rund 150 km. Besser auf die Dünen steigen und schauen, die Dünen sind alle recht kurz und man droht bei Unachtsamkeit in einem Trichter zu landen. Wir passieren rund 5 Kilometer weiter südlich die Dünen. Hier nutzen wir teilweise eine alte befestigte Piste. Zwischen den Sanddünen ist der Boden extrem weich. Also Luft wieder weitestgehnd rauslassen und gut Gas geben. 3 Kilometer weiter ist dann alles schon vorbei. Wir rasten gleich in der Nähe bei inmitten der Dünen. Neben einem grossartigen Nachtplatz bietet diese Stelle auch etliche Fundstücke aus der Vorzeit. Wer die Augen aufhält wird Speespitzen, Faustkeile etc. zwischen den Dünen entdecken. 2. Tag Gräberpiste (ordentliche Piste, 150 km) Wir folgen der Piste weiter und halten uns weiter an die Koordinaten aus dem "Durch Afrika". Zunächst erreichen wir den IGN37 Stein, später auch den IGN41. Nachdem wir ein weiteres markantes Steinmännchen sehen, kommen wir kurz darauf zu den Resten eines alten Franzosen Forts. Hier gibt es auch einen Brunnen mit gutem Wasser. Für den Tag kommen wir aber nur noch bis kurz hinter Hassi Tiskirine. Dann zwingt uns ein heftiger Sandsturm für den Rest des Tages und die Nacht hinter einer Palme Schutz zu suchen. |
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