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Vom Gara Kanfoussa zum Erg Tiffernine |
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Wir wenden uns von den schwarzen Flanken des Gara Kanfoussa nach Süden und suchen den kürzesten Weg aus den Sanddünen in Richtung Illizi. Die Routenbeschreibungen, die wir dabei haben, führen uns zunächst in die Irre. Dabei wäre der Weg sehr einfach zu finden. Ölsucher durchstreifen das Gebiet und fahren alle auf der Hauptpiste nach Süden. Man muss einfach nur dem dicksten Spurbündel folgen und findet zum Ausgang. Am Ende der Dünen fahren wir in Richtung Südwest und verlassen die Piste. Der Weg führt nun durch ein breites Tal des Essaoui Mellene. Links begrenzt von einem Ausläufer des Tassili N'Ajjer und rechts flankiert von den mächtigen Dünen des Erg Tiffernine.
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Wegbeschreibung: 1. Tag Ausfahrt vom Gara Kanfoussa, Umfahrung Erg Tiffernine (Dünen, querfeldein, später wenige Spuren 150 km) Ab vom Lagerplatz in Richtung Süden. Spurenbündel suchen und der Hauptpiste folgen, die zwar von Erdölsuchern hauptsächlich stammen, aber aus den Dünen herausführen. Mit Eisenstangen, die leider immer wieder umfallen, ist eine Trasse zum Ausgang gesteckt. 3-4 Dünenquerungen sind zu bewerkstelligen. Sand bleibt weich (1.2bar/1.7bar), aber nicht mehr so weich wie bei Anfahrt zum Gara Kanfoussa. Fahrt nach GPS, Spuren und Sicht. Viel Glück! Wer die richtige Route findet, wird in deren Verlauf auf knapp ein halbes Dutzend alter Markierungsstangen oder deren Reste treffen. Mit der Richtigen Himmelsrichtung und dem bekannten Ausgang aus dem Dünenfeld bei N 27°27,700 E 06°47,140 (Blechschild an Eisenstange) sollte man sein Ziel aber nicht verfehlen. Vorsicht bei den Dünenquerungen. Dünen erst begehen! Hier kann Verkehr von Ölsuchern sein. Gefahr von Zusammenstössen! Am Ende der Dünenpassage ist der Boden von Caterpillar aufgeschoben. Es finden sich viele Stangenmarkierungen der Ölsucher, die quer zur Piste laufen. (Reifen aufpumpen 2.0bar, 2.9bar) Es folgt die Einfahrt in das Oued Essaoui. Nach rechts in Richtung Südwesten abbiegen und Richtung beibehalten. Nach einiger Zeit knicken die erkennbaren Spurenbündel nach Süden ab. Von nun an in Richtung Süden halten. (links Berge, rechts Dünen) Tolle Landschaft. Immer in Richtung Süden halten. Der Boden bleibt abwechslungsreich. Es folgt ein Sandfeld, später kommt auf der linken Seite ein kleiner, farbenfroher Berg in Sicht. Nachtplatz nach Belieben suchen. Keine Leute, vereinzelt Kamele und Gazellen.
2. Tag Südumfahrung des Erg Tiffernine (einige Spuren, zunehmend ist der alte Pistenverlauf der Gräberpiste zu erkennen, 150km) Weiter in Richtung Süden halten. Etwas Sucherei bei der Passage eines Gürtels von Akazienbäumen. Später folgen einige Dünenhügel und Büsche. An der Südspitze des Erg Tiffernine wird der Weg wird etwas schwieriger, da ein Durchgang zwischen Dünen und Bergen gefunden werden muss. Zwischen den Dünen verläuft sich der Weg öfters, die Passagen, da auf einer sehr steinigen Piste einige Steinhügel erklommen werden müssen sind teils schwierig, aber mit Vorsicht und langsam gut zu schaffen. >>>hier haben wir leider die nähere Beschreibung verhühnert, viel Spass beim Suchen ! <<< Bald muss ein erneutes Sandfeld durchfahren werden. Irgendwann stossen wir auf eine Piste, der wir in nordwestlicher Richtung folgen. Man gelangt schliesslich auf dieser Piste schliesslich auf eine Kalkebene. Den Tag beenden wir an einem wunderbaren Lagerplatz am Rande eines Sicheldünenfeldes, das jeden entzücken wird. |
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