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Von Hassi Bel Guebbour zum Gara Kanfoussa |
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Der Weg führt uns über eine schlechte Teerstrasse von Hassi Bel Guebbour nach 4 Chemins, einem unscheinbaren Fleck mitten in der Wüste. Gäbe es nicht den Militärposten, würde man unweigerlich die Einfahrt zur Piste verpassen. Nachdem die ersten Kilometer nach dem Asphalt landschaftlich uninteressant sind und die Piste immer wieder mit Wellblech nervt, führt bereits die Anfahrt zum Kanfoussa in eine atemberaubende Dünenlandschaft.
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Wegbeschreibung: Hassi Bel Guebbour - 4 Chemins - Gara Khanfoussa (schlechter Asphalt 70 km, dann Piste, viel Wellblech 130 km) Von Hassi Bel Guebbour auf einer alten, löcherigen Asphaltstrasse nach Les Quatre Chemins ( 65 km, Kreuzung 12 Km vor Bordji Omar Driss). Der Checkpoint ist problemlos. Im Checkpoint nach rechts abbiegen. Der kaum erkennbaren Piste nach Südwesten folgen. Später geht es über eine Kalkebene mit übelstem Wellblech mehr in Richtung Westen. Nach 34 km erreicht man eine Tonnenmarkierung und trifft bald auf das Ende der Kalkebene. Weitere 23 km Wellblech vergehen bis zu einem Abzweig. Nicht weiter nach SSW (R. Amguid) fahren, sondern nach Süden abbiegen und weitere 31 km fahren. Dort sieht man eine verrostete Blechhütte (verlassener Wohncontainer) auf der rechten Seite der Piste. Es geht weiter in Richtung Südosten. Nach 5 km folgt der Markierungsstein "IGN 70". Es geht nun in Richtung Dünen. Am Dünenanfang finden sich deutliche Spuren. Die Franzosen hatten die Piste ursprünglich auf eine Unterlage von Stroh und Steinen gebaut. Ab und zu finden sich noch Markierungsstangen. Langgezogene Dünenfelder bergab und bergauf, gut zu fahren in Richtung auf den Berg Gara Khanfoussa, der mit seinem schwarzen Gestein aus den hellen Sanddünen hervorragt. Nach ca. 10 km wird der Sand weicher und eine langgezogene Düne mit weichem Sand und Neigung nach rechts folgt. Luft vorne 0.9 bar, hinten 1.4 bar. Und: Gaaaas. Nach ca 17km erreicht man eine Senke südöstlich vom Gara Khanfoussa (viele steinzeitliche Reibeschalen und Reibesteine). Der Berg hat einen flachen Rücken und ist bei schlechtem Wetter schwer auszumachen. Übernachtung am Fuss des Berges bei malerischen Lehmhügeln. Berg kann begangen und auch befahren werden, haben wir aber nicht gemacht. (Für Rückfahrt aufgespart, nur war dann das Wetter leider sehr schlecht.) |
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