Von Illizi auf die Gräberpiste

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Nachdem wir in Illizi alle Besorgungen erledigt haben, verlassen wir den Ort auf dem gleichen Weg, wie wir gekommen waren. Der Abzweig auf die Gräberpiste ist im "Durch Afrika" gut beschrieben und dennoch suchen wir eine ganze Zeit, bis wir die richtige Spur gefunden haben. Bewässerungsprojekte geben dem Gebiet eine ständig wechselnder Erscheinung. Bald ist die Gräberpiste aber zweifelsohne gefunden. Mächtige Steinmännchen und etliche IGN Punkte weisen den Weg. Nachdem die Landschaft zunächst noch "unspektakulär" ist (wir sind halt schon ein wenig verwöhnt) steigen wir durch verschiedene Stufen in ein Tal hinab. Die Bergflanken werden schroffer und bald erreichen wir die ersten Sanddünen. Immer dem Erg Issaouane auf der rechten Hand, folgen wir den deutlichen Spurenbündeln. Zum Abend zeigt sich leider etwas Bewölkung und nimmt die Farben aus der Landschaft.

 

 

 

Wegbeschreibung:

1.Tag

Illizi- Erg Issaouane (östl. Teil der Gräberpiste) (Aspahlt, später Piste mit Wellblech)

Schwierig gestaltet sich die Suche nach der Auffahrt auf die Gräberpiste. Wir müssen zurück auf der Hauptstrasse für einige Kilometer nach Süden bis wir nach Westen abzweigen. Am Ende dieser Teerstrasse, an der viele Verzweigungen für Verwirrung stiften, ist schnell erreicht. Für die Route folgen wir der üblichen Beschreibung und stossen schon bald auf den Markierungsstein IGN5. Kur darauf beginnt eine Sandpassage, die aber gut zu nehmen ist. Viel Gas, aber vorsicht mit einigen Akazienwurzeln. Teilt sich der Weg, dann eher rechts halten. Nach 9 km ist die Sandpassage bereits zu Ende. 25 km weiter finden wir den Markierungsstein IGN 16. Nachdem wir auch IGN22 gefunden haben, rasten wir für die Nacht. Ein guter Platz, wo wir nachts aber auf der anderen Seite des Oued Licht einer Taschenlampe sehen. Es bleibt jedoch ruhig.

 

2. Tag

Gräberpiste (Piste, jederzeit zu erkennen, Sandpassage, 100 km)

Wir folgen der Gräberpiste weiter in östliche Richtung und halten uns weiterhin an die Beschreibung im "Durch Afrika". Nach einigen Kilometern erreichen wir ein Gelände, das einen attraktiveren Nachtplatz geboten hätte. Aber woher das wissen? Das nächste Mal... Bald danach passieren wir einen Wadi-Ausläufer und 14 Kilometer weiter einen Steinmann auf einem Hügel.