Chile

Auch für südamerikanische Verhältnisse ist Chile ein Land unglaublicher Gegensätze. Kaum mehr als 180 Kilometer breit in der Ost-West Ausdehnung, erstreckt sich das Land entlang der Anden über 4'300 Kilometer. Ein atemberaubender Wechsel von Landschaften und Klimazonen zwischen den subarktischen Gebieten Feuerlands bis zu den wüstenhaften Hochebenen des Altiplano ist somit vorprogrammiert.

Trotz seiner (in geografischer Hinsicht) Randlage ist Chile ein Zentrum der Reichtümer Südamerikas. Diese schlummern unter den Felsmassen der Anden in Form von Erzen. Insbesondere bei der Kupferproduktion ist Chile weltweit führend. Die Bodenschätze haben weite Teile der Bevölkerung wohlhabend gemacht und zu einem Lebensstandart geführt, der den meisten Nachbarn in Südamerika voraus ist.

Aber die Gegensätze in Chile sind nicht nur geographischer Natur. Die Unterschiede zwischen der städtischen und ländlichen Bevölkerung sticht schnell ins Auge. Nur wenige Kilometer von einander entfernt, erscheint das Leben der Menschen um Jahrhunderte auseinander zu liegen. Auf der einen Seite die Menschen aus der Stadt, die mit Geländewagen und Motorbooten zum Angeln am Wochenende in die Luxus-Lodgen einfallen. Auf der anderen Seite Gauchos und Landarbeiter, die mit ihrem ganzen Habe wie seit Generationen zu Pferd ein Nomadenleben führen.

Wir sind gespannt, welche Vielfalt der Andenstaat uns zu bieten hat und reisen zunächst in den nassen Süden, auf die berüchtigte Carretera Austral.

Viel Freude beim Surfen!

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