Autoverkauf in Afrika

Wer plant, sein Fahrzeug im südlichen Afrika zu verkaufen, sollte beachten, dass Südafrika als Importland aufgrund extrem hoher Zölle ausscheidet. Auch in den anderen Ländern der Zollunion (Namibia und Botswana) ist es problematisch, alte und preiswerte Fahrzeuge (z.B. Land Rover 109/110) zu verkaufen. (seit 2004 ist es wohl auch in Namibia unmöglich Fahrzeuge mit Linkslenker einzuführen).

Aber auch in den anderen Ländern stehen der Aufwand für die Einfuhr und die Höhe der zu entrichtenden Gebühren in einem ungleichen Verhältnis zu dem bereits vorhandenen, preislich konkurrenzfähigen Angebot einheimischer Fahrzeuge. In Zimbabwe hingegen scheint der Fahrzeugverkauf noch recht zügig zu verlaufen. Ein vorteilhaftes Geschäft lässt sich aber auch dort kaum mehr abschliessen und man mag sich kaum vorstellen, wie ein Fahrzeug dort vernünftig bezahlt werden soll.

So reduziert sich die Fahrzeugwahl auf die beiden Möglichkeiten, ein billiges Fahrzeug für die Reise nach Afrika zu nehmen und es am Ende der Reise für geringes Geld zu verscherbeln (! Carnet-Problem) oder ein teureres Fahrzeug am Ende der Reise nach Hause zu verschiffen.

Die einzig sinnvolle Alternative ist für das südliche Afrika ansonsten der Kauf eines Geländewagens in Südafrika, mit dem man bis Kenia reisen kann und dann zurück in Südafrika wieder verkauft.

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