Ersatzreifen
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Unserer Meinung nach ist es sinnvoll, einen zweiten Ersatzreifen mitzunehmen. Nicht wegen der akuten Gefahr, zwei Plattfüsse kurz nacheinander zu bekommen, - fast in jedem Dorf bekommt man Reifen billig und gut geflickt - aber mit drei Reifenpaaren kann man auf der langen Distanz die Pneus optimal und gleichmässig abnutzen. Für die ganze Afrika Tour brauchten wir so nur 4 Paar Reifen, um jederzeit gutes Profil zu haben. Die BFGoodrich Trail Terrain hielten rund 60.000 Kilometer, die in Südafrika nachgekauften BFGoodrich AllTerrain erwiesen sich als die bessere Wahl beim Profil für Gelände aller Art. Ihre Laufleistung ist nur unwesentlich geringer. Ein deutlich agressiveres Profil weisen die BFGoodrich Mud-Terrain Reifen auf. Dieser grobstollige Reifen lässt das Reisefahrzeug nicht nur sehr abenteuerlich aussehen, er hat auch deutliche Vorteile im Matsch und auf hartem Schotter gegenüber dem AllTerrain. Nachteilig ist allerdings die geringe Haftung auf nassen Asphaltstrassen und der Hang zum Eingraben im Sand. Für Afrika würden wir vermutlich wieder die AllTerrain Reifen plus Schneeketten vorziehen. Für Südamerika (viel scharfer und grober Schotter) empfiehlt sich der MudTerrain. |