Fahrzeug
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Verwende die meiste Vorbereitungszeit nicht auf die Streckenplanung. Die Reiseroute ändert sich sowieso wieder. Nutze Deine Zeit besser zum Ausbau des Wagens. Je sinnvoller und zuverlässiger die Sachen eingeordnet und zugänglich sind, desto einfacher erledigt sich der Tagesablauf. Ständiges hin- und herräumen raubt einem die Zeit und mit der Zeit den letzten Nerv. Welches Fahrzeug genommen wird, ist eigentlich egal. Es muss nicht einmal ein Allrad sein. Auch mit Zweiradantrieb und guter Bodenfreiheit können Afrika und Südamerika bereist werden. Ausnahmen sind Zentralafrika und einige abgelegene Gebiete in den Tropen oder Bergen, die dann ausgelassen werden müssten. Bei Allradfahrzeugen gilt allgemein: besser Starrachsen als Juppiekisten. Mercedes G, Landrover, Toyota Hilux oder Landcruiser und Nissan Patrol sind für Afrika wohl die beste Wahl. Unsere Erfahrung am Mercedes G: Unbedingt Austauschsatz Vorderradlager und Achslager plus Spezialwerkzeug (Vierzahnige Klauenschlüssel) mitnehmen. Im schweren Gelände Lenkungsdämpfer (teuer) demontieren. Im Schlamm möglichst wenig bremsen, das frisst die Bremsbeläge regelrecht auf. Ansonsten ausgezeichnetes Fahrzeug mit unschlagbarem Komfort und bester Geländegängigkeit, aber leider für Tiefsandfahrten etwas untermotorisiert. Bei den bei uns aufgetretenen Schäden ist zu bedenken, dass der Wagen meist gut 40% überladen war. Ausser einem Zyklon-Vorluftfilter, verstärkten Federn und neuen Stossdämpfern (Bilstein) befand sich unser Gustav" bei Abfahrt im Orginalzustand. (Tachostand 190.000 km) |