Gesundheit
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Mit etwas Umsicht ist es möglich, auch zwei Jahre Afrika ohne Malaria zu überstehen. Darüber sind wir unglaublich froh. Moskitonetz, lange, helle Kleidung, sowie Lotionen und Räucherstäbchen waren hilfreich. Ebenso die Prophylaxe mit Paludrine und Resochine und die Bereitschaft, wenn es mit den Moskitos zu arg wurde, auch einmal früher zu Bett zu gehen. Ausser einem kleinen Hautausschlag hatten wir von der Prophylaxe keine Nebenwirkungen. Garantien, die Reise ohne Malaria zu überstehen, gibt es nicht. Eigentlich hatten fast alle anderen Reisende, die wir trafen, (auch solche, die Vorsorge mit Lariam betrieben hatten) zumindest einmal Malaria. Ansonsten sind wir erstaunt, wie gut Gesundheitswesen und Arzneiversorgung sind. (Für einen Europäer, der über das Geld verfügt, zur nächsten Stadt zu fahren und entsprechende Leistungen zu bezahlen.) In allen grösseren Städten finden sich Apotheken, die ohne Umstände und oftmals sehr preiswert Arzneimittel verkaufen. Problematisch ist nur, zu wissen, was man braucht. Hierbei ist das Handbuch Wo es keinen Arzt gibt" ein wertvoller Ratgeber. Die billigste Palludrine konnten wir im Krüger Park kaufen. Gut 25% unter dem Preis der Apotheken. Noch ein ganz spezieller Tip zur Malariavorbeugung. Die Mücken stechen am liebsten, wenn man am wehrlosesten ist. Also verseuchte Toilettenhäuschen vor einer längeren "Sitzung" besser mit Mückenspray ausräuchern. |