Küche

Nachdem wir in Afrika noch mit einem Gaskocher ausgerüstet waren (im Norden und Westen gibt es Campinggas, im Osten und Süden das südafrikanische Cadac-System), haben wir für Südamerika auf Benzinkocher (Primus) umgestellt. Neben der gleichen Heizkraft auch in grossen Höhen müssen wir damit der Energieversorgung nicht hinterher rennen. Zum Kochen im Wagen nehmen wir noch einen kleinen Gaskocher mit Kartuschen mit.

Ein Schnellkochtopf ist als Ergänzung der Grundausrüstung (Teller, Tassen, Besteck, Töpfe etc.) zwar sperrig, aber überaus sinnvoll. Der Energieverbrauch sinkt drastisch. Zudem kann man auf jeder Höhenstufe Wasser bei 100° bzw. darüber zum kochen bringen (in hohen Lagen kocht Wasser bereits darunter).

Eine stabile Fruchtpresse ist eine echte Wohltat, so kann jederzeit das umfangreiche Obstangebot auch zur (preiswerten) Fruchtsaftherstellung genutzt werden. Aufsatztoaster für den Gaskocher oder ein Gaskocher mit Grilleinsatz sind für das englischsprachige Afrika dringend angeraten. Kein Festlandeuropäer hält auf Dauer das pappige, englische Weissbrot aus. Empfehlenswert ist ebenfalls ein Buschkochbuch, das einem einheimische Gemüse und Früchte sowie deren Zubereitung erklärt.

 

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