Auto oder Motorrad?
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Wer sich die Strapazen antun möchte, kann Afrika sicherlich auch mit dem Motorrad durchqueren. Wir aber sind froh, die Reise auf vier Rädern unternommen zu haben, obwohl wir gerne und seit langem Motorrad fahren und mit den Mopeds bereits einige weite Touren unternommen haben. Wir wollten aber reisen, uns gemeinsam einer schönen Zeit erfreuen. Dabei zählt nicht nur das Wohlbefinden des "stärkeren" Fahrers. Vielleicht hätten wir manchmal mit dem Motorrad besseren Kontakt zu den Menschen bekommen als mit einem "protzigen" Auto, aber der Spass des Reisens geht mit dem Motorrad in Afrika zu schnell in den täglichen Strapazen unter. Zudem wird die Fahrt auf dem Motorrad schon mit geringen gesundheitlichen Problemen zur Qual. Das Auto bietet neben vielen bekannten Annehmlichkeiten die Möglichkeit, sich in die "eigenen vier Wände" zurückzuziehen (so klein sie auch sein mögen) und besonders während einer langen Reise neue Kräfte für neue Ziele zu sammeln. Abgesehen von den praktischen Nachteilen, sind die Nationalparks in Afrika für Motorräder verbotenes Terrain. Afrika in einer Blechdose zu erfahren konnten wir verschmerzen. Wir glauben aber nicht, dass wir verschmerzt hätten, Parks und abgelegene Gegenden, die umfangreiches Proviant erfordern, auszulassen. |